Ratgeber

Tipps zum Babywäsche waschen

Die Fragen nach dem richtigen Waschen von Babykleidung stellen sich im Laufe der Zeit immer wieder. In der Vorbereitung auf den neuen Erdenbürger mit Wäschebergen an gekaufter, geborgter oder übernommener Babykleidung ist es die grundsätzliche Frage nach notwendigen Änderungen des bisherigen Waschverhaltens. Später nach den ersten eigenen Essversuchen, nach Spielplatz- oder Kindergartenbesuchen werden die Fragen spezifischer, nach Geheimrezepten zur Entfernung widerspenstigen Flecken.

Neue Babykleidung einmal, gebrauchte zweimal waschen – oder umgekehrt?

Neu gekaufte Babysachen sollten generell vor dem ersten Tragen gewaschen werden. Ob einmal oder zweimal ist dabei Geschmackssache. Machen Sie den Geruchstest: Riecht die Kleidung nach dem Waschen noch „richtig neu“ oder irgendwie nicht nur nach Waschmittel, dann bitte noch einen Waschgang. Babykleidung wird in den meisten Fällen industriell produziert und dabei mit den unterschiedlichsten Chemikalien wie Weichmachern und Farbstoffen behandelt. Durch die dünne und schutzlose Haut der Babys werden diese aufgenommen und können Allergien und gesundheitliche Probleme auslösen. Gerade weil Babys auch gerne mal statt Nuckel ihren Pulliärmeln oder Kragen anlutschen, besteht die Gefahr, dass die Schadstoffe auch über den Speichel aufgenommen werden. Für unbedenkliche Babykleidung gibt es verschiedene, unabhängige Prüfsiegel, die jeweils unterschiedliche Grenzwerte für Chemikalien festlegen. Der bekannteste ist der „Öko Tex Standard 100“, den Babykleidung mindestens haben sollte. Lesen Sie auch unsere Hinweise zu sicherer Babykleidung.
Nahezu schadstofffreie Babymode sind herstellerübergreifend alle gebrauchten Babysachen, denn Schadstoffe, die sich durch Schweiß von den Fasern der Kleidung lösen, lassen sich auch durch mehrmaliges Waschen fast ganz entfernen. Viele der ungesunden Substanzen ist bei Secondhand Mode bereits raus gewaschen. So genommen müssen gebrauchte Babysachen vor dem Tragen nur noch einmal gewaschen werden. Stöbern Sie doch einfach mal bei uns rein www.kombiniere.com.

Babywäsche

Copyright iStockphoto (Photographer SerrNovik)

Grundsätzliche Waschtipps

Fangen wir ganz von vorne an. Egal ob beim Babysachen waschen oder beim Waschen von Erwachsenenkleidung, es sollte nach empfindlicher Wäsche (Seide, Wolle, usw.), normaler Kleidung und Sachen, die heißer gewaschen werden können, vorsortiert werden. Zudem sollte leicht verschmutzte von stark verschmutzter Wäsche getrennt werden. Materialien und Verschmutzungsgrad haben Auswirkungen auf das Wäscheprogramm und die Temperatur, mit der Sie die Wäsche waschen. Richten Sie sich nach den Pflegehinweisen, die Sie in den Wäscheetiketten finden. Kräftige Farben, die stark „ausbluten“, wie Schwarz, Blau und Rot, bleiben am besten erhalten, wenn Sie sie mit ähnlichen Farben und nicht zu heiß waschen. Kleidungsstücke mit Flecken sollten Sie am besten gleich auswaschen oder vor dem Waschgang vorbehandeln. Alles zur besonderen Fleckenbehandlung lesen Sie dort.

Babysachen waschen

In den meisten Fällen können Sie die Babysachen mit Ihrer eigenen Wäsche bei 30° C bis 40° C zusammen waschen. Handtücher, Bettwäsche, Bodys und Mullwindeln gehören zu der robusteren Wäsche und sollten bei 60° C gewaschen werden, kochen bei 95° C ist meist nicht notwendig, da ab 60° C bereits alle normalen Keime und Bakterien abgetötet werden.

Waschpulver & Babywäsche

Das Waschmittel für die Babybekleidung muss keinen besonderen Kriterien entsprechen, solange ihr Kind keine Neigungen zu Allergien oder Hautkrankheiten hat. Da jedoch die Babyhaut durch den noch nicht vollständig entwickelten Säureschutzmantel den Reizen schutzlos ausgeliefert ist, sollte in den ersten Lebensjahres vermehrt auf das Fehlen von Zusatzstoffen geachtet werden. Am besten sind milde Waschmittel („sensitiv“) ohne Phosphate, Duft- und Farbstoffen, optischen Aufhellern und Bleichmittel. Neben Sensitiv-Produktlinien der großen Waschmittelhersteller gibt es Biowaschmittel oder spezielle Baby Waschmittel zum Beispiel von Freddy Leck, das diese Kriterien erfüllt und sehr gut hautverträglich ist. Als Ökowaschmittel sehr beliebt und in ihrer Waschwirkung genauso umstritten sind Waschnüsse. Die biologischen, reizarmen Früchte des Waschnussbaumes aus Indien werden als Ganzes, in Teilen oder als Pulver zum Waschgang hinzugefügt. Wenn Hautkrankheiten wie Neurodermitis in der Familie bereits bestehen, sollten sie besonders auf die Bestandteile der Waschmittel achten und den Rat ihres Arztes einholen.

Weichspüler – ja oder nein?

Wer mag nicht gerne kuschelig weiche und frisch duftende Kleidung? Genau das können Weichspüler als Zusatz zum Waschmittel leisten. Weichspüler sind zwar besser als ihr Ruf, denn Testergebnisse z. B. bei Ökotest zeigen, dass Weichspüler heutzutage weniger problematische Duftstoffe beinhalten und umweltverträglicher sind. Dennoch raten viel Ärzte und Hebammen vom Gebrauch für die Babywäsche ab, weil sie für empfindliche Babyhaut Allergie auslösend sein können. Wenn schon Weichspüler für die Babywäsche, dann wählen Sie – wie auch beim Waschmittel – einen sensitiven Weichspüler, der keine Duftstoffe und Parfum enthält. Einige Produkte sind sogar hypoallergen und empfehlenswert für empfindlich Haut, weil die geglätteten Fasern die mechanische Reibung auf der Haut verringern und so Hautirritationen vorbeugen.
Als Alternative für kuschelige Babykleidung kann ein Spritzer Zitronensaft oder ein Schnapsglas voll Essig zur Wäsche geben werden. Das macht die Wäsche weich, hinterlässt keinen Geruch und ist umwelt- und babyhautverträglich. Auch im Trockner getrocknete oder gebügelte Wäsche wird wieder schön weich. Ein besonders erprobter Tipp, der dazu noch Strom spart, ist die Wäsche nach dem Waschen nur kurz (10 Minuten bis eine halbe Stunde) in den Trockner zu geben und dann auf dem Wäscheständer weiter zu trocknen. Der Trockner lockert die durch das Waschen mechanisch beanspruchten Fasern wieder auf, die Kleidungsstücke sind weich und sogar knitterfrei. Aber bitte keine empfindliche Wäsche in den Trockner geben, sie endet im Miniaturformat. Schauen Sie immer auf die Waschanleitung im Etikett der Kleidung.

2 Kommentare

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  • Oinam on Feb 08, 2013 Antworten

    Das ist oberschnuckelig! Zum Glück wird es im Bekanntenkreis bald wieder Baby`s geben, dann kann ich das wenigstens zum verschenken nehmen!liebe Grüßee Melanie